14.08.201910 Jahre Netzwerk Hammerschmiede e.V.: Gemeinschaftsausstellung im Speisesaal

Vor zehn Jahren wurde der Verein Netzwerk Hammerschmiede e.V. von bildenden Künstlern und Musikern, die Ateliers und Proberäume in der Hammerschmiede in Rothenditmold gemietet haben, gegründet. Ziel war es einerseits nach einem Eigentümerwechsel den Erhalt der Räume für die kulturelle Nutzung zu sichern, andererseits die Kulturschaffenden zu vernetzen und im Stadtteil Kunst und Kultur zu fördern.

Im ehemaligen Speisesaal der Hammerschmiede sind nun anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins eine Ausstellung der bildenden Künstler und Auftritte der Musiker des Vereins geplant. Gezeigt werden Beiträge aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei. Zu sehen sind auch erfolgreiche Kurzfilme, die unter der Regie von Vereinsmitgliedern entstanden und im Speisesaal gedreht wurden.

Folgende Künstler sind beteiligt:
Sabine Beck, Hank Ockmonic, SiGi Böttcher, Shpresa Faqi, Astrid Hülsmann, Günther Knickrehm, Ruth Lahrmann, Isabel Lopez-Traudt, Anne Rink, Alfred Rose, Julian Rossmeisl, Hildegard Schwarz

Wolfhager Straße 109, Speisesaal
Eröffnung: Freitag, den 23.8.2019 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: 24.8. - 8.9.2019, jeweils Samstag und Sonntag von 17 – 20 Uhr.

Weitere Informationen unter anderem zu den Auftritten der Musiker folgen umgehend.

07.08.201911. August 2019: BLAUER SONNTAG – Tage der Industriekultur

BLAUER SONNTAG – Tag der Industriekultur Nordhessen, 11. August 2019
Fokusthema: Hand in Hand

Am Sonntag, 11. August, 11h und 14h führt Dr. Thomas Wiegand bei einem Rundgang über das Gelände durch die spannende und wechselhafte Geschichte des Henschelgeländes.

Treffpunkt: Wolfhager Str. 109, Werkseinfahrt Wolfhager-/Mombachstraße, am „blauen Hammer” auf dem Werksgelände (Eintritt frei)

www.blauer-sonntag.de/programm-2019/kass

Hier nun noch der allgemeine Beschreibungstext zum Blauen Sonntag:

Es ist wieder soweit: von Donnerstag, 8. August 2019, bis Sonntag, 11. August 2019, veranstaltet das netzwerk industriekultur nordhessen nino den BLAUEN SONNTAG – die Tage der Industriekultur in Nordhessen.
An diesem verlängerten Wochenende finden landauf, landab von Korbach bis Witzenhausen, von Schwalmstadt bis Immenhausen spannende Betriebsführungen, erkenntnisreiche Wanderungen, überraschende Stadtspaziergänge, besondere Museumstage, kurzweilige Führungen, fesselnde Experimente und vieles mehr für große und kleine Technik- und Industriekulturbegeisterte statt. Möglich machen diesen direkten und exklusiven Einblick in Industrie, Geschichte, Kultur und Landschaft der Region verschiedene industriekulturelle Initiativen, Vereine, Museen, Privatpersonen, Familienbetriebe und Unternehmen.
Bei über 100 Einzelveranstaltungen in ganz Nordhessen können Besucher*innen nicht nur den Geruch von Gummi, Schmieröl, Bier, Kautabak und Schweiß live erleben sondern auch erfahren, wie Hand in Hand - gemäß dem diesjährigen Fokusthema - die industrielle Entwicklung unserer Region verlaufen ist.

18.06.2019Erden und Steine

Erden und Steine

In der Ausstellung "Erden und Steine“ in der Quiddestraße in Kassel werden Bilder von Hildegard Jaekel Skulpturen von Ruth Lahrmann gegenübergestellt. Malerei mit Erden und Steinmehlen und Skulpturen aus Stein nehmen im Raum aufeinander Bezug.


28. Juni – 14. Juli 2019

Hildegard Jaekel und Ruth Lahrmann

Bilder und Skulpturen

Eröffnung: Freitag, 28. Juni 2019, 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag jeweils 17 – 20 Uhr
und n.V. Tel. (0561) 28 35 01

Ausstellungsraum Hildegard Jaekel, Quiddestr. 3, 34121 Kassel www.hildegard-jaekel.de

27.11.2018In eigener Sache

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Geselle, sehr geehrte Dezernenten, sehr geehrte Stadtverordnete,

anlässlich der Veröffentlichung der Kulturkonzeption schreiben wir Ihnen als Netzwerk Hammerschmiede e.V. diesen Offenen Brief.

Unser Verein hat die Entscheidung, den Bewerbungsprozess Kassels zur Kulturhauptstadt Europas zu beenden und stattdessen sechs kulturpolitische Ziele in den Fokus zu nehmen, sehr begrüßt. Sowohl in der Kulturkonzeption als auch bei den kulturpolitischen Zielen wird die Stärkung der „freien Szene“ in Kassel als dringend notwendig erkannt. Als Verein, der sich seit 10 Jahren für die Förderung von Kunst und Kultur auf dem Gelände der Hammerschmiede und in Rothenditmold einsetzt, wissen wir, dass es in der „freien Szene“ seit Jahren an Ateliers, Probe- und Veranstaltungsorten mangelt. Allein in diesem Jahr erreichten uns zahlreiche Anfragen von Kulturschaffenden, Sportlern und Veranstaltern für einen Raumbedarf von ca. 2.500 Quadratmetern.

Schon heute funktioniert die Hammerschmiede als Standort für Kultur (Netzwerk Hammerschmiede e.V.), Sport (Mr. Wilson Skateboardverein) sowie das Technikmuseum. Sie hat das Potenzial, den Standort auszubauen und ein Zentrum aktueller Kultur mit Strahlkraft für die Region zu werden. Die documenta hat das im letzten Jahr erkannt und die Hammerschmiede als Ausstellungsstandort einbezogen. Wenn in der Kulturkonzeption der Gründergeist der documenta für die weitere kulturpolitische Entwicklung Kassels beschworen wird, sollten die politischen Entscheider sich in Bezug auf die Planungen für die Nutzung der Hammerschmiede darauf besinnen – das hoffen wir.

Vor zwei Jahren war unser Netzwerk Hammerschmiede bei einer von der Stadt beim Architekturbüro crep D in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie für die Nutzung der Hammerschmiede als Standort für Kultur beteiligt. Das Ergebnis der Studie beruhte auf den räumlichen Vorgaben der Eigentümer und dem damaligen, später gekündigten Planer. Unsere aktuelle Sorge besteht nun darin, dass mit dem derzeitigen Eigentümer eine im Geiste der documenta „groß gedachte“ kulturelle Entwicklung des Geländes nicht gelegen kommt. Seit fast fünf Jahren hat die „Aroundtown Commercial Properties“ die Hammerschmiede in Besitz. Der Sanierungsstau der denkmalgeschützten Gebäude (Sachgesamtheit und Gesamtanlage nach § 2, Abschnitt 1 und 3 des Hessischen
Denkmalschutzgesetzes vom 28.11.2016) ist enorm. Der Stand der aktuellen Nutzungspläne des Eigentümers wird der Öffentlichkeit und den Mietern der Räume vorenthalten.

Auf Initiative der Mietergemeinschaft der Hammerschmiede – Mr. Wilson Skateboardverein, Technikmuseum und Netzwerk Hammerschmiede – haben wir in diesem Jahr gemeinsam mit dem Architekturbüro foundation 5+ Ideen für die Nutzung des Geländes entwickelt. Darüber wollten wir mit Frau Völker, Herrn Nolda, Herrn Hartung und Herrn Mohr ins Gespräch kommen. Seit Mitte Juni haben wir auf die Anfrage für einen Termin dazu keine Antwort bekommen und wurden bei mündlichen Nachfragen auf die „Nachurlaubszeit“ vertröstet. Unser Eindruck zu diesen Umgangsformen: Die ehrenamtliche Mitarbeit der Kulturschaffenden bei der Kulturkonzeption ist erwünscht, wenn es aber um echte Teilhabe geht, wird die „freie Szene“ nicht mit einbezogen. Dabei drängt die Zeit: Die Bausubstanz verfällt, Netzwerk Hammerschmiede, Technikmuseum und Mr. Wilson haben keine Planungssicherheit weil langfristige Mietverträge für Fördergelder und die Weiterentwicklung ihres Bestandes fehlen, Raumsuchende müssen weiter vertröstet werden und verlassen die Stadt.
Gemeinsam mit dem Technikmuseum und dem Mr. Wilson Skateboardverein möchte das Netzwerk Hammerschmiede e.V. an Sie alle appellieren, wieder in einen Dialog zu kommen und uns nicht am Ende der Verhandlungen mit dem Eigentümer vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand Netzwerk Hammerschmiede e.V.

Tobias Böhm, Reiner Möller, Sigi Böttcher, Lutz Becker, Lars Dytrich, Astrid Hülsmann, Günther Knickrehm, Markus Maifeld und Ruth Lahrmann

29.10.2018EINWEIHUNG der PÄÄRESCHWÄNZE

Fr. 02.11.2018 13:30h
Wolfhagerstr Ecke Gelnhäuser Str.
„ROTHENDITMOLDER PÄÄRESCHWÄNZE“

SiGi Böttchers Denkmal für Rothenditmold wird mit Musik und Häppchen feierlich eingeweiht!

"Kunst aus Rothenditmold - Kunst für Rothenditmold" beschäftigt sich mit der historischen Verballhornung der Bürger des Stadtteils. Wie De Harleshäuser
Ossen (Ochsen), De Kirchditmolder Zäjenböcke (Ziegenböcke) oder im Wolfsanger, De Spanschlauch-Biedel (spanische Lauchbeutel), um nur einige Beispiele zu nennen, so sind es in Rothenditmold "De Rothenditmolder PÄÄRESCHWÄNZE" (Pferdeschwänze).
Diese Namensgebung geht auf eine Zeit zurück, in der in Rothenditmold die letzte Möglichkeit Pferde und Pferdefuhrwerke an einer Wasserstelle vor der höher gelegenen Innenstadt zu tränken.
So säumten früher die Straßen von Rothenditmold immer zahlreiche Pferdeärsche.
Somit hatte SiGi Böttcher die Inspiration, den verloren gegangenen Anblick der damaligen Zeit in die Gegenwart zurück zu holen, um Rothenditmold als Sinnbild der Tränke und des Quells für Kreativität und künstlerischen Schaffens vorzustellen. Mit den Pferden sind auch die Pferdeäpfel aus dem Stadtbild verschwunden. So möchte der Künstler seine Plastik mit goldenen Pferdeäpfeln erweitern.
Für die bildhauerische Arbeit haben SiGi Böttcher die drei Damen Naila, Fynnja und Tina vom Rammelsberg hingebungsvoll, Modell gestanden