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26.10.2025"wie geliefert - wie gefunden"
Ausstellung im Kunstbalkon „wie geliefert - wie gefunden“
Thomas Wiegand und Ruth Lahrmann
Fotografie und Skulptur
100 Fotos von verpackten Büchersendungen aus den letzten 10 Jahren werden in einem Tableau von Thomas Wiegand einer Installation von Ruth Lahrmann mit Fundstücken vom Schrottplatz gegenübergestellt.
Die Installation von Thomas Wiegand „wie geliefert“ mit den Fotos von Buchverpackungen hängt indirekt zusammen mit Thomas Wiegands Band Freude Frohsinn Kannibalen über die Fotobuchlandschaft in der DDR. Auch die für diese als Überblick angelegte Dokumentation über 45 Jahre Fotobuchpublizistik des Landes beim Autor eingetroffenen Büchersendungen haben zum Wachstum der Sammlung von bemerkenswerten Verpackungsgestaltungen beigetragen. Aus diesem Grund wird Wiegand am 21. November, 18 Uhr, die Neuerscheinung im Rahmen der Ausstellung im Kunstbalkon vorstellen.
Bei Besuchen von Schrottplätzen sind Ruth Lahrmann besondere Stahlteile aufgefallen, die die Phantasie anregen. Sie hat die Stahlteile mit ins Atelier genommen und überlegt, wie sie zu Skulpturen zusammengesetzt oder einfach nur arrangiert werden können - als mehrteilige „Bausätze“ oder auch als Einzelstücke. Vom Schrottplatz in einen Ausstellungskontext transloziert, verändert sich die Wahrnehmung der Objekte: Sie stehen in der Tradition des Object trouvé und werden zum Kunstobjekt.
Eröffnung: Donnerstag, 06.November 2025 um 18 Uhr
Begrüßung: Judit Rozsas
Einführung: Thomas Wiegand und Ruth Lahrmann
Ausstellungsdauer: 06. - 30.November 2025
Öffnungszeiten: 07. - 16.November Do./Fr./Sa./So. jeweils von 17 -19 Uhr
21. - 30. November Fr./Sa./So. jeweils von 17 - 19 Uhr
Buchvorstellung: Freitag, 21.11.2025 um 18 Uhr
Freude Frohsinn Kannibalen - Fotobücher aus der DDR. Ein Überblick von Thomas Wiegand.
01.10.20251. Balkonale
2025 steht beim Galeriefest die Südstadt wieder im Mittelpunkt, und wir vom kunstbalkon nutzen die Gelegenheit, uns gemeinsam mit vielen unserer Fördermitglieder zu zeigen. Gemeinsam gestalten wir die 1. Balkonale, eine Ausstellung mit:
Aliaa Abou Khaddour, Jörn Budesheim, Hedi Bumann, Jutta Eisenecker, Margrit Gehrhus, Christiane Hamacher, Anna Hoffmann, Hildegard Jaekel, Susanne Krause, Axel Kretschmer, Ruth Lahrmann (Netzwerk Hammerschmiede), Rolf Müller, Andrea Müller-Osten, Maja Oschmann, Heike Pflüger, Christel Richter-Hackenberg, Judit Rozsas, Judit Rozsas sen., Barbara Rüdiger-Aue, Andreas Sahl, Petra Schoenewald, Bernhard Skopnik, Markus Stein, Sabine Stange, Kirsten Uchman, Gerhild Werner
Eröffnung am Freitag, 3. Oktober 2025
19:00 Uhr Offizielle Eröffnungsfeier Galeriefest Südflash 2025, Weinbergterassen
20:00 Uhr
Eröffnung im kunstbalkon Begrüßung: Judit Rozsas, 1. Vorsitzende
Öffnungszeiten im Rahmen des Galeriefests Südflash 2025
Sa, 4.10.2025, 14 − 18 Uhr + So, 5.10.2025, 14 − 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 3.10. − 26.10.2025
Weitere Öffnungszeiten: 9.10.−26.10.2025 Do − So jeweils 17 − 19 Uhr
Die Ausstellung „Körper und Zeichen“ vereint Arbeiten von zwei Künstlerinnen und einem Künstler aus Kassel. Körperhafte Objekte und Skulpturen von Hildegard Jaekel und Ruth Lahrmann werden den zeichenartigen Tuschen von Fritz Röbbing gegenübergestellt. Gemeinsame Merkmale der zwei- und dreidimensionalen Werke sind die formale und farbige Reduktion als Konzentration auf Wesentliches.
Hildegard Jaekel
Wandobjekte, Objekte
Die neuen Arbeiten bewegen sich zwischen Traum und Erwachen, zwischen Nacht und Morgengrauen. Nachtmahre, die keine mehr sind, bleiben, ihres Schreckens beraubt, lächelnd heitere Phantasien.
Ruth Lahrmann
Häuser
Ruth Lahrmann zeigt Skulpturen aus ihrer Serie „Häuser“. Formal reduzierte, kompakte Baukörper thematisieren Behausungen, die von Rissen durchzogen sind. Risse sind in der Physik Zeichen von Spannungen im Inneren eines elastischen Körpers; von Kräften, die gegen die äußere Form wirken und diese verändern. Sie lassen die an sich statische Form der Häuser instabil erscheinen.
Fritz Th. Röbbing
Tuschen
Die Arbeiten von Fritz Th. Röbbing bewegen sich zwischen Zeichnung und Malerei. Aus einem dynamischen Malduktus entstehen mit Tusche und Pinsel Lineaturen, Rhythmen und abstrakte Zeichen auf Papier. Die malerische Handlung ist eine konzentrierte Improvisation, Hand und Pinsel reagieren auf die intuitive Eingebung des Augenblicks. Lineare Elemente werden zum Bildthema und durch Reduzierungen und Variationen weiterentwickelt. Der Malprozess wird als Bild sichtbar gemacht.
29.08.2025„WAMS - Zehn Lieder für Helena Syrkus“ live am Mittwoch, 10.09. in der Remise im Palais Bellevue
Das Hörstück „WAMS – Zehn Lieder für Helena Syrkus“ ist der Ausgangspunkt einer klanglichen Entdeckungsreise ins „Weekendhuischen“ des polnischen Architektenpaares Helena und Szymon Syrkus. Nördlich von Warschau am Fluss Narew gelegen, war es Treffpunkt mit Kolleginnen und Kollegen der Internationalen Moderne. Ein Ort der Erzählung gelebter Geschichte, in dessen Mittelpunkt Helena Syrkus steht.
Den Winter über zu wild geworden, jagen sie dem letzten Schnee nach, dem leisen Anraufen des Flusses. Kurze Wellenschläge, ein Faltenwurf. Sie zieht dran. Aus Sorge um die gute Form, dass das Rauschen weicher, das Bild glatt wird. Im Hintergrund der Chor der gravitätischen Herren, im Vordergrund der Pavillon der Neuen Zeit.
Das Hörstück WAMS ist eine biografische Reise durch die gesellschaftspolitischen Aufbrüche der Moderne, die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die der Blockbildung danach. Es erzählt in zehn Kapiteln von Freundschaft und gegenseitiger Wertschätzung in tumbling times, den Bedingungen einer liberalen Kultur‐ und Wissenslandschaft und einer Frau, die im Zentrum der europäischen Avantgarden stand. So wie viele massgebliche Protagonist:innen ihrer Zeit, fand Helena Syrkus in den sogenannten westlich geprägten Narrativen der Kulturgeschichte jedoch kaum Beachtung. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig, wie die Zeitläufe und Biografien komplex sind.
WIRKUSPRIES und Tobias Böhm laden Sie herzlich zu einer Klang‐Text‐Performance mit Bandmaschine, Wasserharfe, Kaoss‐Pad, Tenori‐On und einer Textcollage ein, die die mikrohistorischen Erzählungen ihrer Zeit mit den umfangreichen Korrespondenzen im Netzwerk der Moderne und der künstlerischen Arbeit WE ARE MILLENIUM STARS miteinander verschränkt.
Sie macht die Arme weit, als wolle sie den Abstand messen. Die Bundfalten ihrer Hose atmen im Wind. Sie zieht den Vorhang zu, schaltet das Mikrofon an.
Der Eintritt ist frei. Wir möchten Sie aber bitten, sich möglichst per E‐Mail an me@wirkuspries.com vorher anzumelden. Der Einlass beginnt um 18Uhr30.
Mittwoch, 10. September 2025
19:30 Uhr – 21:00 Uhr
13.08.2025Netzwerk Hammerschmiede – Programm am Sonntag, 17. August
Kunst & Entdeckungen auf dem Henschelgelände
Auch am Sonntag laden wir herzlich zu einem abwechslungsreichen Tag im Netzwerk Hammerschmiede ein – mit offenen Ateliers, spannenden Einblicken in die Arbeit der Künstler:innen, einer besonderen Fotoausstellung und einem kreativen Workshop.
Tagesprogramm
11:00–17:00 Uhr – Offene Ateliers (Übersichtsplan liegt aus)
R 1:
Sabine Beck
Hildegard Schwarz
Ruth Lahrmann
Blechplatz:
Anne Rink
R 21, 3. OG:
Erdmute Prautzsch
Thomas Klockmann – zu Gast bei Erdmute Prautzsch
Matthias Richter
12:00 Uhr – Cyanotypie-Workshop (Atelier Hildegard Schwarz: Einführung in die historische Fototechnik der Cyanotypie – Dauer: ca. 45 Minuten
13–17 Uhr – Ausstellung mit Fotos der Hammerschmiede von Michael Ramm (Speisesaal)
15:00 Uhr – Geführter Rundgang mit Lutz Becker → Treffpunkt: Blauer Hammer an der Einfahrt zum Gelände (Dauer: ca. 1,5 h)
Eintritt frei – Spenden willkommen
Orte: Speisesaal, Ateliers, Außenbereich
Netzwerk Hammerschmiede, Wolfhager Straße 109, Kassel